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Power durch Pausen: Warum Nichtstun produktiv ist

Nov. 1, 2025 | Fit & Gesund

Liebe Lieblingsfrau,

Hand aufs Herz: Wann hast Du Dir zuletzt eine richtige Pause gegönnt, die mehr war als schnell ein Brot runterschlingen oder im Stehen einen Kaffee kippen? Ich meine eine Pause, in der Du wirklich mal kurz nichts getan hast. Keine Wäsche, keine Mails, kein Instagram-Scrollen, kein Multitasking. Einfach mal nur Du, ein Moment Stille und durchatmen.

Wir wetten, das ist schon eine ganze Weile her. Und weißt Du was? Das ist kein Wunder. Wir Frauen sind Meisterinnen darin, uns selbst hinten anzustellen. Wir rackern, kümmern uns, organisieren, springen zwischen Arbeit, Haushalt und Verpflichtungen hin und her. Und wenn wir endlich mal kurz auf die Uhr schauen und uns ausmalen, dass wir uns hinsetzen könnten, kommt sofort der innere Kritiker: „Du kannst Dich doch jetzt nicht einfach hinlegen, es gibt noch so viel zu tun!“

Aber genau da liegt das Problem. Wir glauben, dass Pausen Zeitverschwendung sind. In Wahrheit sind sie aber die größte Kraftquelle, die wir haben.

1. Warum Pausen ein echtes Muss sind

Dein Körper ist nicht dafür gebaut, dauerhaft im Sprint zu laufen. Dein Kopf übrigens auch nicht. Wenn Du ihn zwingst, ohne Pause durchzuziehen, macht er irgendwann dicht. Dann wirst Du langsamer, unkonzentrierter und alles dauert doppelt so lange.

Pausen sind wie ein Ladekabel für Dein inneres System. Sie bringen Dich wieder in Balance, schenken Dir frische Energie und geben Deinem Kopf die Chance, klar zu denken. Und nein, liebe Lieblingsfrau, das ist kein Wellness-Schnickschnack, sondern pure Notwendigkeit.

Es gibt diesen verrückten Glaubenssatz: „Wenn ich nichts tue, verliere ich Zeit.“ In Wirklichkeit ist es genau andersherum. Wenn Du keine Pausen machst, verlierst Du nicht nur Energie, sondern auch Zeit, weil Du Dich verzettelst, Fehler machst und Dich von einem To-do ins nächste schleppst.

Pausen sind also kein Luxus, den man sich irgendwann mal gönnt, wenn alles erledigt ist. Sie sind der Motor, der Dich überhaupt erst leistungsfähig macht.

2. Die große Lüge: Nichtstun ist Faulheit

Wie oft hast Du Dir schon gedacht: „Wenn ich jetzt einfach nur hier sitze und nichts mache, dann bin ich faul.“ Vielleicht sogar mit schlechtem Gewissen. Doch das ist die größte Lüge überhaupt.

Denn in Momenten der Stille passiert mehr, als Du denkst. Dein Gehirn verarbeitet Informationen, ordnet Gedanken, sortiert Gefühle. Viele der besten Ideen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern in der Badewanne, beim Tagträumen oder beim Nichtstun.

Und das gilt nicht nur für kreative Köpfe. Jeder Mensch braucht Pausen, um wieder klar zu sehen. Ohne diese Auszeiten rennen wir blindlings weiter, während wir innerlich längst ausgebrannt sind.

3. So machst Du Pausen, die wirklich Power bringen

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, wie das im Alltag gehen soll. Schließlich ist es leichter gesagt als getan, einfach mal die Füße hochzulegen, wenn alles nach Dir ruft. Deshalb kommen hier ein paar Lieblingsfrau-Tipps, wie Deine Pausen nicht nur nett, sondern wirklich erholsam werden.

Die Mini-Pause im Alltag

Manchmal reicht schon eine Minute, um Dich neu auszurichten. Atme tief durch, schließe für einen Moment die Augen und öffne das Fenster. Lass frische Luft herein und spür, wie der Sauerstoff Dich wachküsst und Dein Kopf wieder klarer wird. Trink einen Schluck Wasser, diesmal nicht im Vorbeigehen, sondern ganz bewusst. Lass das Glas kurz in der Hand ruhen, spür das Kühle und schmeck das Wasser, als würdest Du es zum ersten Mal trinken. Schon nach wenigen Sekunden verändert sich etwas. Dein Atem beruhigt Dich, Dein Puls findet seinen eigenen Rhythmus und Dein Blick wird weiter.

Die bewusste Pause ohne Ablenkung

Wir sind ständig erreichbar, immer online und überall verfügbar. Genau deshalb wirkt eine echte Pause ohne Ablenkung wie ein kleines Wunder. Schalte das Handy aus, klapp den Laptop zu und gönn Dir einen Moment Stille. Setz Dich einfach hin. Kein Scrollen, kein Multitasking, keine Geräusche im Hintergrund. Stattdessen darfst Du einfach wahrnehmen. Vielleicht schaust Du aus dem Fenster und beobachtest, wie die Wolken langsam weiterziehen. Vielleicht hörst Du das Tropfen des Regens, den Wind, der durch die Bäume rauscht, oder die Vögel, die irgendwo in der Ferne singen. In dieser Stille passiert etwas Magisches. Dein Kopf wird leichter und plötzlich fühlst Du Dich wieder verbunden, mit Dir selbst und mit dem Moment.

Die Bewegungs-Pause

Du musst keinen Marathon laufen, um Deinen Akku aufzuladen. Schon ein paar Schritte um den Block können Wunder wirken. Lass Deinen Blick schweifen, atme bewusst und spür, wie jeder Schritt Dich erdet. Bewege Dich so, wie es Dir guttut. Es muss kein Workout sein, es geht ums Loslassen. Strecke Dich, schüttle die Arme aus, dreh die Schultern nach hinten und lass die Spannung abfließen. Oder dreh ein Lied auf, das Dich glücklich macht, und tanze drei Minuten durchs Wohnzimmer. Bewegung bringt Deinen Kreislauf in Schwung, Dein Herz schlägt kräftiger und Dein Kopf wird frei. Es ist, als würdest Du den Staub des Alltags einfach abschütteln.

Die Genießer-Pause

Genuss ist eine Kunst und wie jede Kunst braucht er Zeit. Nimm Dir etwas, das Dir schmeckt, und genieße es wirklich. Nicht im Stehen, nicht nebenbei und schon gar nicht zwischen Tür und Angel. Setz Dich hin, atme durch und sei ganz bei dem, was Du gerade tust. Riech an Deinem Kaffee, bevor Du den ersten Schluck nimmst. Lass die Schokolade langsam auf der Zunge schmelzen, statt sie hastig zu kauen. Spür, wie der warme Tee Deinen Körper durchflutet. Wenn Du genießt, bist Du im Hier und Jetzt. Genau das macht diesen Moment so wertvoll. Genuss ist ein kleines Ritual der Selbstliebe und davon kann man nie genug haben.

Die kreative Pause

Manchmal brauchen Kopf und Herz etwas anderes, um aufzutanken: Freiheit. Und die findest Du oft nicht im Nichtstun, sondern im Machen. Kritzel ein paar Linien ins Notizbuch, male wild drauflos, sing laut Dein Lieblingslied oder schreibe einfach, was Dir in den Sinn kommt. Es geht nicht darum, etwas Perfektes zu erschaffen. Es geht um das Loslassen, ums Spielen, um Ausdruck. Die kreative Pause ist wie ein kleiner Ausflug aus dem Alltag. Du verlässt für einen Moment die gewohnten Bahnen und kehrst mit frischer Energie zurück.

4. Warum Pausen auch Selbstliebe sind

Pausen haben nicht nur mit Produktivität zu tun, sondern mit Würde. Sie sind ein Statement: „Ich bin wichtig genug, um kurz anzuhalten.“

Wenn Du Dir eine Pause gönnst, sagst Du Dir selbst: „Ich nehme mich ernst. Ich achte auf meinen Körper. Ich schenke mir Zeit, auch wenn die Welt um mich herum weiter rast.“ Genau das ist Selbstliebe.

Selbstliebe bedeutet nicht nur Kerzen, Schaumbad und Tagebuch schreiben. Selbstliebe bedeutet auch, mitten im Chaos kurz innezuhalten und zu spüren, dass Du mehr bist als all Deine To-dos.

5. Fazit: Power durch Pausen

Nichtstun ist nicht gleich Faulheit. Nichtstun ist klug. Es ist mutig. Und es ist verdammt notwendig. Denn nur wenn Du Dir Pausen erlaubst, kannst Du wirklich stark sein.

Du darfst loslassen. Du darfst kurz nichts tun. Du darfst still sitzen und die Gedanken schweifen lassen. Und das Beste: Du wirst danach nicht weniger, sondern mehr schaffen. Mehr Klarheit, mehr Freude, mehr Gelassenheit.

Also hör auf, Dich zu geißeln. Gönn Dir Deine Pausen. Sie sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Dein Sprungbrett zurück in Deine Kraft.

 

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